Herzlich willkommen, meine Lieben! Heute habe ich ein Thema für euch, das so manchem Lkw-Fahrer ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird – nämlich PTO. Seid ihr bereit für eine Fahrt durch den Blog von Trucks Concept? Dann geht’s los! Zunächst einmal eine Erklärung: Was ist PTO? Aus dem Englischen (Power Take-Off) – also eine Zapfwelle. Es handelt sich um eine Vorrichtung, die in Sattelzugmaschinen oder Fahrgestellen nachgerüstet werden kann. Seine Hauptfunktion besteht darin, die Motorleistung zu nutzen und diese Kraft zur Antreibung verschiedener externer Geräte wie z. B. einer Pumpe, eines Kompressors oder anderer Vorrichtungen zu übertragen. Bevor wir uns jedoch in dieses Thema stürzen, fangen wir mit den Grundlagen an. Also mit dem Fachjargon. Warum hat die Zapfwelle die Kippsteuerung mit Zahnradpumpe verraten? Weil sie festgestellt hat, dass sie jemanden braucht, der sie wirklich antreibt und nicht nur Luft bläst! Da wir nun wissen, was eine Zapfwelle ist, sollten wir erwähnen, welche Arten es gibt. Je nach Einsatzzweck kann die Zapfwelle am Getriebe montiert werden – das ist die kostengünstigere Variante und in unserer Region häufiger anzutreffen, insbesondere bei Kippfahrzeugen. Die zweite Option ist eine motorseitige Zapfwelle, die direkt am Motor montiert wird. Aber keine Sorge, wir werden jetzt keinen Kurs in Kfz-Mechanik absolvieren! Über die Auswahl der richtigen PTO werde ich euch in einem anderen Beitrag unseres Blogs berichten. Kommen wir nun zum Kern der Sache. Wozu kann das Fahren mit eingeschalteter, am Getriebe montierter Zapfwelle führen? Nun, das kann eine wahre Lawine unnötiger Ausgaben sein! Die motorseitige Zapfwelle ist eine andere Geschichte, aber darüber ein anderes Mal. Wenn ihr Fans von Reparaturen seid, dann ist das Fahren mit eingeschalteter, am Getriebe montierter Zapfwelle genau das Richtige für euch! Und an dieser Stelle möchte ich alle Vergesslichen daran erinnern, dass das Nicht-Ausschalten der Zapfwelle, also das Belassen der Kupplungs-Zapfwelle am Getriebe, teuer zu stehen kommen kann. Ich stelle euch kurz die häufigsten Schäden vor: Das Fahren mit eingeschalteter Zapfwelle kann zum Festfressen der Pumpe führen, was mit Sicherheit dazu führt, dass euer Truck die Werkstatt aufsuchen muss, um die beschädigte Pumpe kostspielig austauschen zu lassen. Und da wir gerade von Schäden sprechen, vergessen wir nicht die Überhitzung des Öls im System. Durch das Fahren mit eingeschalteter Zapfwelle führt der Dauerbetrieb der Pumpe bei hohen Drehzahlen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem drastischen Anstieg der Öltemperatur. Ja, ja, man könnte sich damit sogar Pommes frites braten, aber auch die Komponenten des Hydrauliksystems, insbesondere die Dichtungen, und damit die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer des Systems beeinträchtigen oder verringern. Ganz zu schweigen davon, dass man das Öl nach dem Frittieren von Pommes frites durch neues Öl ersetzen sollte – ebenso verliert das Hydrauliköl nach Überschreiten der maximalen Betriebstemperatur seine Eigenschaften und muss ebenfalls durch neues Öl ersetzt werden. Bei einem Kipper sind das etwa 150 Liter. Im schlimmsten Fall muss man bei Fahrten mit eingeschalteter Zapfwelle mit einem Getriebeschaden rechnen, den nicht jede Werkstatt reparieren kann und der sogar ein Vermögen kosten kann. Aber keine Sorge, ich bin nicht hier, um euch Angst zu machen. Das Fahren mit einem Lkw mit Zapfwelle kann sicher sein, solange wir auf ein paar Dinge achten. Wenn ihr ein Automatikgetriebe habt, sind die Integration in das Computermodul und die Steuerung des PTO-Betriebs eure besten Freunde. Bei einem Schaltgetriebe ist der Einsatz einer Steuerung mit automatischer PTO-Abschaltung beim Absenken der Kippmulde der Schlüssel zum Erfolg. Und für alle Fälle ist eine Steuerung mit LED eine zusätzliche Signalisierung für Vergessliche. Wenn die LED erloschen ist, können wir losfahren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Fahren mit eingeschalteter Zapfwelle echte Kopfschmerzen bereiten kann. Aber mit dem richtigen Wissen und der nötigen Vorsicht lassen sich die meisten Probleme vermeiden. Also denkt daran, liebe Fahrer, lasst euch von der Zapfwelle nicht überraschen. Das war’s für heute. Ich hoffe, ihr habt nicht nur gelacht, sondern auch etwas Neues gelernt. Wenn ja, dann abonniert den Kanal und besucht die Website von Trucks Concept. Und jetzt zurück auf die Straße und denkt daran, eure PTO nicht in extreme Situationen zu bringen! Und zum Schluss noch ein zweiter Branchenwitz: Warum ging die Nebenabtriebswelle zum Zahnarzt? Um die Zahnradpumpe nicht mit Karies anzustecken. Bis zur nächsten Folge meines Blogs – Stay with me! Asia Pieprzyca von Trucks Concept!






